46. Sitzung des Bauausschuss der Hansestadt Lübeck

Dieser Mammutbaum (Ein pflanzliches Fosil) wurde von dem Ehrenbürger der Hansestadt Lübeck Rodolpho Groth gepflanzt. Von Ihm stammt im übrigen auch die Plastik auf der Grünfläche gegenüber des Gustav-Radbruch-Platzes. Einen großen Teil seines Vermögens ging an die Hansestadt Lübeck

Heute ging es mal wieder in den Bauausschuss. So sollte mal wieder über die Spielplätze gesprochen werden, aber da die Fraktionen noch Diskussionsbedarf haben wurde es auf später vertagt.

Auch bei dieser Sitzung wurde über die Einführung eines kommunalen Förderbudget geredet, es wurde zum Beispiel rüber gebracht das in Lübeck seit 2007 nicht mehr die geforderten 10 % der neuen Häuser im sozialen Wohnungsbau sein müssen. Außerdem sind die Ausgaben von 125- auf 90 Millionen € zurück gegangen. In den nächsten  4 Jahren braucht Lübeck 100 Millionen €. Wovon, wenn es richtig angegangen wird bis zu 48 Millionen € vom Land kommen. Dies müssen Sie aber bis 31. Mai der Landesregierung mit teilen, was die Bauunternehmen in dieser Zeit geplant haben. Es ist wichtig, da in den nächsten Jahren viele Häuser aus der Vorhaltung fallen.

Die Kosten für die Umbenennung des Günther-Quandt-Platz in Wilhelm-Krohn-Platz können nicht genau benannt werden. Was aber sicher ist, die Kosten für die Umstellung von Visitenkarten oder Briefbögen und ähnlichem zahlt die Stadt (also die Steuerzahler).

Auf dem Grundstück 2 b in der Jürgen-Wullenwever-Straße steht ein Mammutbaum (Foto) (eine seltene Rasse, besser ein Fossil), und dieses Fossildas das von dem Ehrenbürger der Hansestadt Lübeck Rodolpho Groth gepflanzt wurde, der Lübeck auch die Plastik auf der Grünfläche gegenüber des Gustav-Radbruch-Platzes, und einen Großteil seines umfangreichen Vermögens der Hansestadt Lübeck vermacht hat. Dieser Mammutbaum soll nun einem Neubau weichen. Auf diesem Grundstück standen bis vor kurzem aber auch Douglasien die schon 30 bis 40 Jahre dort standen, und diese wurden obwohl es noch keinen Vertrag gibt schon abgesägt. Unter den Zuschauern war auch der ehemalige Konsul von Finnland in Lübeck Claus-Achim Eschke der vor einigen Jahren die Ehrengedenkmünze “Bene Merenti” (dem Wohlverdienten) erhielt, und sich dafür einsetzt das in den Vertrag zwischen der Hansestadt Lübeck und dem Investor die Bedingung eingesetzt wird, das der Baum nicht gefällt wird. Ein Investor für das Grundstück hat sich schon gefunden, wenn der Vertrag unterschrieben ist wird es eine Ausschreibung durch die Stadt geben. An dem 3-Familienhaus das hier gebaut werden soll ist unter anderem der Kreisvorsitzende der DEHOGA in Lübeck Jens Musche beteiligt.

Durch einen größeren Minenfund an der Georg-Kerschensteiner-Straße im Rahmen des Ausbaus des Berufsschulzentrums werden die Kosten mit Sicherheit noch weiter in die Höhe gehen. Vorher hat man bei Probebohrungen nur eine Granate gefunden, aber bei den weiteren Arbeiten fand man dann bis heute 60 weitere. Eine durch den Ausschuss nicht befürchtete Explosion wäre durch einen Aspekt besonders gefährlich, auf der ehemaligen Deponie neben der zukünftigen Baustelle, Emil Possehl Schule und Struckbachhalle wurden nach mir vorliegenden Informationen früher alles mögliche (also auch nach heutigem Verständnis Sondermüll) gelagert.

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